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Aktuelles
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MIT Lüneburg bei Eckhard Pols MdB in Berlin 29.04.2010 | |
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30 Mittelständler aus Lüneburg machten sich auf Einladung der MIT in der vergangenen Woche nach Berlin auf, um ihren Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols im Reichstag zu besuchen, Gespräche zu führen und hinter die Kulissen des Politikbetriebs zu blicken. Mit rund drei Millionen Besuchern jährlich ist der Reichstag meistbesuchtes Parlament weltweit und meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland.
Herzlich die Begrüßung zwischen der MIT-Delegation mit dem Kreisvorsitzenden Peter Luths und dem Parlamentarier Eckhard Pols, gehört dieser doch ebenso dem Vorstand der MIT Lüneburg an. Zwischen Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr und konstituierender Sitzung des Gorleben-Untersuchungsausschusses, für den Pols von der CDU-Fraktion nominiert wurde, fand er Zeit, von seiner Tätigkeit zu berichten. Ort des Geschehens war der Fraktionssaal der 269 Unionsabgeordneten, der bei den Besuchern wegen seiner kühlen, sachlich-nüchternen Ausstrahlung einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Hier wird an jedem Dienstag einer Sitzungswoche eine gemeinsame Linie entwickelt und um Positionen gerungen. Und das in offener und konstruktiver Atmosphäre, wie Pols betonte, auch wenn das Bild in der Presse oftmals ein anderes sei.
Das stellte auch Michael Fuchs als stellvertretender CDU-/CSU-Fraktionsvorsitzender und Chef des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) heraus. Das Marketing der Regierung sei zwar zu verbessern, aber der Koalitionsvertrag werde Punkt für Punkt abgearbeitet, und mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz habe die bürgerliche Regierung einen ersten positiven Impuls gesetzt, der sich bereits im Geldbeutel der Bürger auswirke. Einen Schwerpunkt setzte er auch in der Energiepolitik. Aktuell sei auf Atomkraft nicht zu verzichten, wenn saubere, bezahlbare und jederzeit erhältliche Energie gefragt sei. Statements zu Mindestlohn und Entsendegesetz folgten.
Ein ganz anderes Programm am Nachmittag. MIT-Hauptgeschäftsführer Hans-Dieter Lehnen führte die Mittelständler auf einen Fußweg durch die Friedrich-Wilhelm-Stadt zwischen Friedrichstraße und Spreebogen, um aufschlussreich Geschichte und Geschichten zu erzählen über das Berliner Ensemble, die Charité und den Dorotheenstädtischen Friedhof, letzte Ruhestätte von Borsig, Brecht, Hegel, Litfaß, Johannes Rau, Schinkel, Virchow u.a. Heute wird das Viertel vom Berliner Volksmund als Klein Bonn bezeichnet, finden sich doch hier in Nähe zu Regierungs- und Parlamentsgebäuden zahlreiche Parteizentralen, politische Organisationen und Büros diverser Hauptstadtredaktionen.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Passend zur historischen und politischen Bedeutung Berlins besuchte die Gruppe die Ständige Vertretung“ und das Kanzlereck, ehe zur Rückfahrt noch eine typische Berliner Currywurst auf dem Speiseplan stand.
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