 |
 |
 |
|
 |
Aktuelles
 |
 |
|
MIT Meppen - Traditionsveranstaltung Politik und Pannekauken mit Thomas Goppel MdL 11.03.2011 | |
 |
| |
Die diesjährige Traditionsveranstaltung Politik und Pannekauken der Meppener MIT fand im Emslandsaal Kamp statt. 200 Interessierte lauschten den kurzweiligen Ausführungen des früheren CSU-Generalsekretärs Dr. Thomas Goppel MdL.
Begriffe würden in den Berichterstattungen und Debatten geändert, um Verhaltensänderungen zu erreichen, so Goppel. Es gehe vielmehr darum, aus der Asche die Glut zu bewahren und nicht den Staub. Wenn etwas gut gemacht sei und von daher Sinn mache, dann stoße dies auf eine positive Resonanz. Der Mensch sei nicht gleich. Wer gesehen werden wolle, müsse unterschiedlich sein.
Mit einem Hinweis auf den kurz zuvor zurückgetretenen Bundesverteidigungsminister sagte Goppel, dass Verstöße für alle gelten würden und nicht für eine nicht. Der Stil und der Umgang miteinander müsse dringend revidiert werden.
Der Streit um die Einführung des Treibstoffes E 10 sei von ROT/Grün angeschoben worden. Heute wollten genau diese nichts mehr davon wissen.
Grün sei darüber hinaus eh die unreife Farbe von rot. Davon könne man sich in jedem Jahr erneut überzeugen.
Der Mensch sei vor dem Gesetz gleich. Er sei darüber hinaus für sich und im Anspruch gegenüber anderen einmalig .
Die Politik müsse aufpassen, dass niemand auf dem Schlitten nach rechts oder links hinunterfällt. Das Fallen nach rechts sei weitgehend gelungen. Nach links bestehe dagegen Handlungsbedarf.
Jeder habe die Chance - wenn es ihm schlecht gehe - dass ihm geholfen werde.
Die bestmögliche Bildung sei die Herausforderung des 21. Jahrhunderts, schließlich verdoppele sich das Wissen alle vier Jahre. Deutschland müsse aufpassen, da die Tüchtigen sich aufmachten, das Land zu verlassen, so Goppel weiter.
Jeder müsse da gefördert werden, wo er etwas könne.
Goppel bezog klar Position gegen die Ganztagsschule und eine Rundumbetreuung von Staatswegen.
Erfahrungen in den Ländern müssten miteinander geteilt werden. Wer an der Spitze sei und forsche, müsse weiter forschen, um an der Spitze zu bleiben.
Goppel unterstrich, dass es bis dato keine bessere Grundlage gegeben habe als die des Christlichen Menschenbildes. Insofern habe die Union zurzeit die Bestform. Wer diese Grundsätze laufen ließe, gehe baden.
Thomas Goppel lobte die MIT, da diese stets versuche, Maß zu halten.
Der Erste Kreisrat Reinhard Winter informierte über die wirtschaftlichen Erfolge des Emslandes. Das Emsland, so Winter, sei eine Wirtschaftslokomotive im Westen Niedersachsens. Gerade mit dem Mittelstand wurden die Finanz- und Wirtschaftskrise gemeistert.
Copyright Foto: Andreas A. Sobotta, Hannover
Text (v.l.n.r.): Wilhelm Schulte, H.-Dieter Klahsen, Thomas Goppel MdL, Günter Reisner, Reinhard Winter und Wolfgang Paus.
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
Zurück zur Liste
|
 |
|
|  |