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Aktuelles
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MIT-Cloppenburg zu Gast bei Meyer Werft. 25.08.2011 | |
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Die Papenburger Meyer Werft war kürzlich das Ziel des ersten gemeinsamen Sommerevents des MIT-Kreisverbandes Cloppenburg.
Die Meyer Werft befindet sich in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer.
Seit ihrer Gründung bis in die 1980er Jahre befand sich die Meyer Werft in der Papenburger Stadtmitte.
Aufgrund stetig wachsender Neubauten und vor allem durch Platzmangel war die Werft gezwungen, ihren Sitz an den heutigen Standort im Außenhafen zu verlagern.
Auf eine 215-jährige Firmengeschichte blickte eine der modernsten Werften der Welt mittlerweile zurück.
Mehr als 2500 Beschäftigte und Tausende von Mitarbeitern der Lieferanten sind am Bau der Schiffe in Papenburg beteiligt.
Den Mittelpunkt des Betriebes bilden die beiden überdachten Baudockhallen, die es erlauben, wetterunabhängig das ganze Jahr über große Kreuzfahrtgiganten zu bauen.
Ebenso befindet sich auf dem Areal der Meyer Werft eine der größten Laserschweißanlagen Europas. Die Schweißnähte können mit computergesteuerter Laserschweißtechnik noch schneller, genauer und haltbarer verschlossen werden.
Die Werft ist weltweit führend im Umbau von Frachtern und Tankern zu Tiertransportern.
Doch auch der Bau von Passagierschiffen und Fähren hat in Papenburg Tradition. Mitte der achtziger Jahre stieg die Meyer Werft in den Kreuzfahrtschiffbau ein und hat bislang über 30 dieser Kreuzfahrtschiffe gebaut. Die Auslastung ist bis 2015 gesichert.
Im Besucherzentrum der Werft gab es zunächst einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Meyer Werft von heute und in den vergangenen Jahren. Die VIP-Führung endete für die Besucher im Baudock I bei der der AIDAmar. Die AIDAmar ist das sechste Schiff, das die Meyer Werft für AIDA Cruises baut. Sie besteht derzeit nur aus wenigen Blöcken und es lässt sich kaum erahnen, dass aus diesen Elementen ein neues Kreuzfahrtschiff entstehen wird. Die Schiffe der Meyer Werft gehören zu den teuersten und edelsten der Welt.
Im Anschluss an die Meyer Werft nahmen die MIT-Mitglieder an einer Stadtrundfahrt durch Papenburg teil und wurden durch den Wirtschaftsförderer der Stadt über die Sehenswürdigkeiten den Mittelstand und auch die Industrie vor Ort informiert.
Papenburg ist eine Kanalstadt sowie die längste und älteste Fehnstadt Deutschlands. Mit ihren Kanälen und Klappbrücken wird sie auch Venedig des Nordens genannt. Die Stadt an der Ems beheimatet in ihren fünf Stadtteilen derzeit 35.000 Einwohner.
Zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Jan Peter Bechtluft ließen die Gäste den informativen Tag bei einem gemütlichen Abendessen im Kolpinghaus Papenburg ausklingen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Karl Kleier, Bernd Sieverding, Bernhard Meyer, Alexander Prox und dem Heinz Steenken.
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