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Aktuelles
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MIT Göttingen - Oswald Metzger spricht vor 200 Interessierten 21.11.2011 | |
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Es ist Tradition - das Haxenessen mit Politik der MIT Göttingen. Kürzlich hatte der Verband unter dem Vorsitz von Dr. Hans-Achim Schubert in das Hotel Freizeit In in Göttingen geladen. Auch waren die Mitglieder und Gäste des benachbarten Kreisverbandes Northeim unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Fiedler zu Gast. 200 Teilnehmer konnte Schubert begrüßen - darunter auch der Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer, der Landtagsabgeordnete Dr. Harald Noack und der Bezirksvorsitzende der MIT Hildesheim, Carl-Matthias Rathgen.
Grußworte hielten Hartwig Fischer MdB und der Hauptgeschäftsführer der Niedersachsen-MIT, Andreas A. Sobotta aus Hannover.
Hauptredner war der stellvertretende Bundesvorsitzende der MIT Deutschlands, Oswald Metzger aus Ravensburg.
Wenn man sich löst, dann nimmt man sein Mandat nicht mit, so Metzger zu Beginn seiner Rede.
Es gebe Gewitterwolken am Konjunkturhimmel. Auch sei die Sorge um unser Geld insbesondere in Deutschland vorhanden.
Deutschland habe nicht nur über seine Verhältnisse gelebt, sondern die Maßstäbe verloren. Die Sparbeschlüsse würden nicht auf die eigene Bevölkerung bezogen.
Erfolge habe die MIT bei dem Thema Mindestlohn erzielt.
Metzger zitierte den früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer, der sagte, dass alle Wohltaten, die die Politik verspreche, von der Bevölkerung erst einmal erwirtschaftet werden müssten.
Die Fernbedienung sei eine geeignete Waffe gegen TV-Debatten. Zur Schuldenkrise prognostizierte Metzger, dass es wohl eine lange Anpassungsdurststrecke geben werde.
In Deutschland müsse der Schuldienst entbeamtet werden. Zusätzliche Belastungen müsse das Land schultern allein durch die bestehenden und anstehenden Beamtenpensionen, für die in der Regel keinerlei Rückstellungen gebildet worden seien.
Klar sei, dass der Mittelstand und seine Beschäftigten die sozialen Sicherungssystem finanzierten. Der Faktor Arbeit werden zunehmend ein rares Gut.
Es sei schade, dass Friedrich Merz zur Zeit in der Union keine Rolle mehr spiele. Ebenso schade sei es, dass die Union in Steuerdiskussionsfragen nicht mehr tonangebend sei.
Es gebe einen Kampf der unterschiedlichen Stabilitätspolitiken. Der Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) könne auf den Deutschen Kurs einschwenken.
Ein Monetäring der europäischen Staatsschulden dürfe es nicht geben.
Deutschland habe alle Chancen, so Metzger weiter. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands ein exogener Schock für die Bundesrepublik gewesen sei. Geleistet wurden der Aufbau Ost von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern gleichermaßen.
Mit der Kreativität der Deutschen werde die Zukunft gemeistert, so Metzger.
Mit schmackhafter Haxe, Kraut und Knödeln, schmissigen Klängen der Angersteiner Jugend-Big-Band und einer Tischsammlung für mittellose Musiker wurde die Veranstaltung beendet.
Copyright Foto: Andreas A. Sobotta
(v.l.n.r.): Dr. Hans-Achim Schubert, Kreisvorsitzender der MIT Göttingen, Oswald Metzger und Carl-Matthias Rathgen, Bezirksvorsitzender der MIT Hldesheim.
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