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  MIT Aschendorf-Hümmling - Politik und Gaumenfreuden mit Klaus Filbry vom SV Werder Bremen  05.12.2011
 
MIT Aschendorf-Hümmling - Politik und Gaumenfreuden mit Klaus Filbry vom SV Werder BremenEine gelungene Veranstaltung - der Jahresabschluss der MIT Aschendorf-Hümmling. Nahezu 60 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen kürzlich an einem Sonntagvormittag im Hotel Clemenswerther Hof in Sögel zusammen, um an der Traditionsveranstaltung Politik und Gaumenfreuden teilzunehmen.

Georg Gerdes, Sprecher des Vorstandes der MIT Aschendorf-Hümmling, begrüßte unter anderen den Samtgemeindebürgermeister von Sögel, Günter Wigbers, und Sögels Gemeindebürgermeisterin Irmgard Welling.

Wigbers ging auf die aktuelle Kunstinstallation der Blauen Friedensschafe in Sögel ein. Sögel verfüge über einen jungen Gemeinderat, der sich durchaus auch einmal skurilen Vorstellungen öffne. Die MIT sei ein Partner der Wirtschaft, so Wigbers weiter. In Sögel betrage die Arbeitsquote 3,3 Prozent. In den 80-er Jahren habe sie noch bei über 30 Prozent gelegen. Heute stünden 333 Arbeitslosen 333 offene Stellen gegenüber. Somit herrsche in Sögel Vollbeschäftigung.

Die Energieversorgung sei elementarer Bestandteil für Bürger, Kommune und Unternehmen. Das Energiegeschäft als solches sei aber nicht Kernaufgabe der Kommune. Es sei von daher nicht Zeit für Experimente. Das Energiegeschäft sollten die wahrnehmen, die davon etwas verstünden.

Die Bundesautobahn A 31 habe Sögel gutgetan. Neben den harten Standortfaktoren wie Verkehr, Energie und Breitbandversorgung, seien durchaus auch die weichen Faktoren interessant. Es gebe eine gute Kinderkrippenversorgung, günstiges Bauland, gute Freizeitmöglichkeiten und eine nennenswerte Kulturförderung. Außerdem habe die Kommune Sögel ein positives Image.

Klaus Filbry, Mitglied der Geschäftsleitung des SV Werder Bremen, ist im Vorstand des Bundesligavereins für die Bereiche Marketing, Management und Finanzen zuständig. Er referierte über das Unternehmen SV Werder Bremen.

Der SV Werder Bremen liege auf Platz Drei des Bundesligabonitätsindexes. Der Verein habe die höchsten Sympathiewerte aller Bundesligaclubs. Der Verein verfüge über 2 Mrd. TV-Kontakten und weise über 40.000 Mitglieder aus.

Es gebe 43,5 Millionen Fußballinteressierte, 27,5 Millionen Sympathisanten und 5,68 Millionen Fans. Der Verein arbeite daran, die Ausgaben und Fixkosten mehr zu variabilisieren. Das Wirke sich unter anderem auch aus auf die Spielergehälter.

Werder Bremen habe in den letzten Jahren keinen Trainierwechsel mehr gehabt. Trainerwechsel seien teuer und brächten kaum etwas. Der Verein sei sich seiner sozialen Verantwortung bewußt. Auch sorge das stadtnahe Weserstadion für einen autentischen Fußball. Der Verein setze darauf, die Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg abzukoppeln.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung spendeten in diesem Jahr für den Verein Bauchgefühl - Bauchredner helfen Kindern, der von Dr. med. Max-Reinhard Steuber ins Leben gerufen wurde. 1840 Euro kamen insgesamt zusammen.

Mit eine exquisiten Vier-Gänge-Menü und guten Gesprächen endete die gelungene Veranstaltung.



Copyright Foto: Frank Silze, Weener

(v.l.n.r.): Wilhelm Schulte, Andreas A. Sobotta, Klaus Filbry, Georg Gerdes, Bürgermeisterin der Gemeinde Sögel Irmgard Welling und Günter Wigbers, Samtgemeindebürgermeister von Sögel.
 

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