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MIT Wolfenbüttel - Jahreshauptversammlung im Lindener Hof - Drittgrößtes Mitgliederwachstum in Niedersachsen 06.12.2011 | |
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Die Mitglieder der Wolfenbütteler Mittelstandsvereinigung (MIT) trafen sich kürzlich zur Jahreshauptversammlung im Restaurant Lindener Hof. Gäste des Abends waren Finanzausschussvorsitzender Winfried Pink, der erste Kreisrat Martin Hortig sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg, der als Redner fungierte.
Nach der Begrüßung gab der Vorsitzende Holger Bormann einen Rückblick über die Aktivitäten und Veranstaltungen, zu denen der MIT in diesem Jahr eingeladen hatte.
Dazu gehörten unter anderem ein Besuch der Firma Fenicom in Braunschweig, der Saatzucht Strube, des Scheibendoktors und der Maschinenfabrik Welger. Auch die Besichtigung der Villa Seelier und der Kasematten sowie MIT - Die Nacht seien sehr gut angenommen worden, erzählte der Vorsitzende. Als nächstes stehe die Teilnahme am Ball des CDU-Ortsverbands Halchter am 28. Oktober, sowie das traditionelle Braunkohlessen am 11. November an.
Der Vorstand der Vereinigung sei auch beim MIT-Landestreffen in Hildesheim gewesen. Wir haben auf Landesebene in Hildesheim ein gutes Bild gemacht, so Bormann. Die MIT Wolfenbüttel weise mit dem drittgrößten Mitgliederwachstum in Niedersachsen auf.
Das im vergangenen Jahr gesetzte Ziel, die Mitgliederzahl von 200 zu überschreiten, habe man erreicht. Da 90 Prozent der Mitglieder aus der Stadt Wolfenbüttel stammen, wolle man nun überlegen, wie man auch im Landkreis mehr Mitglieder für den MIT gewinnen könne.
Nach dem anschließenden Bericht des Schatzmeisters, Hans-Georg Felderhoff, folgte die Neuwahl des MIT-Vorstands, die alle zwei Jahre stattfindet. Dieser wurde vollständig für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Vorsitzender ist weiterhin Holger Bormann. Seine Stellvertreter sind Hans-Georg Felderhoff, Andreas Höfener und Wolfgang Gürtler. Beisitzer sind wieder Wolfgang Ulrich, Tim Strebe, Florian Rehm und Manfred Koch.
Im Anschluss an die Wahl sprach der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg Klartext. Zunächst gratulierte er der Mittelstandsvereinigung zu ihrer sensationellen Mitgliederentwicklung. Er freue sich, dass viele Mittelständler im Rat der Stadt sitzen, weil der Mittelstand auch den harten Kern der Union repräsentiere, so Oesterhelweg.
Leider sei diese bei der Kommunalwahl nicht so erfolgreich gewesen. Noch nie haben wir bei einer Kommunalwahl eine solche Klatsche bekommen, gab er zu. Anschließend ging der Landtagsabgeordnete auf die vermuteten Gründe für das nicht zufrieden stellende Abschneiden der CDU bei der Kommunalwahl im September ein. Eine Ursache sei unter anderem der negative Bundestrend. Die Leute orientieren sich an den Nachrichten, sagte Oesterhelweg, der auch auf die Themen Asse II, die nötige Sicherstellung des Fachkräftebedarfs und die Euro-Schuldenkrise einging.
Asse II sei die größte Sauerei, die im Umweltbereich je auf Bundesebene passiert sei. Falsch sei aber, nur der CDU dafür die Schuld zu geben. Auch andere Parteien seien dafür mit zur Verantwortung zu ziehen. Jetzt ginge es darum, die Interessen der Region zu vertreten. Er habe von der Landesregierung eine klare Aussage bekommen, dass es den Asse-Fonds geben soll. Ich erwarte, dass solche Aussagen von einem Unionspolitiker auch gehalten werden, betonte Oesterhelweg.
In punkto Eurokrise sagte der Landtagsabgeordnete, dass er fest an die europäische Idee glaube und der Meinung sei, dass der Euro eine gute Sache sei. Keiner steht besser da als Deutschland. Leider können das unsere Regierenden nicht rüber bringen, so Oesterhelweg. Es sei jedoch falsch bestehende Stabilitätskriterien aufzuweichen, wie es es auch andere Parteien in der Vergangenheit zugelassen hätten.
Es gibt keine Alternative zur Union. Es gibt nur eine Alternative dazu, wie sich die Union präsentiert, sagte der Landtagsabgeordnete abschließend. jes
Foto: Erster Kreisrat Martin Hortig (2. v. l.) und Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg (4. v. r.) mit dem MIT-Vorstand (v. l.): Holger Bormann, Wolfgang Ulrich, Hans-Georg Felderhoff, Tilo Geipel, Andreas Höfener, Wolfgang Gürtler und Manfred Koch.
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