Wie kann industrielle Wertschöpfung in Deutschland auch künftig erfolgreich bleiben? Dieser Frage widmete sich die Junge MIT Niedersachsen bei einem Unternehmensbesuch beim Leuchtenhersteller NORKA in Dörverden Hülsen. Mit dabei war auch Gitta Connemann MdB, Bundesvorsitzende der Mittelstands und Wirtschaftsunion (MIT).
NORKA produziert seit 1948 am Standort und entwickelt technische Beleuchtungslösungen für anspruchsvolle Einsatzbereiche. Das Unternehmen steht beispielhaft für einen Mittelstand, der mit Spezialisierung, Qualität und jahrzehntelanger Erfahrung erfolgreich am Markt tätig ist.
Im Mittelpunkt des Austausches standen die aktuellen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen in Deutschland. Diskutiert wurden insbesondere hohe Kosten, zunehmende Bürokratie, fehlende Planungssicherheit sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.
„Made in Germany ist mehr als ein Herkunftssiegel. Dahinter stehen Unternehmen, Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung vor Ort. Damit das so bleibt, brauchen unsere Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen und wieder mehr Freiräume für Investitionen und Wachstum“, erklärte Gitta Connemann.
Auch die Junge MIT Niedersachsen sieht Handlungsbedarf. „Bei NORKA wird deutlich, was unseren Mittelstand stark macht: Spezialisierung, Qualität, Erfahrung und der Wille, immer wieder neue Lösungen zu entwickeln. Solche Unternehmen brauchen Rahmenbedingungen, die unternehmerisches Handeln ermöglichen und nicht zusätzlich erschweren“, betont Meiko Mindermann, Sprecher der Jungen MIT Niedersachsen.
Der Unternehmensbesuch bot Gelegenheit, unmittelbar mit der Geschäftsführung über die Situation am Standort Deutschland und die Anforderungen eines international tätigen mittelständischen Unternehmens zu sprechen.
Die Junge MIT Niedersachsen bringt junge Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte und wirtschaftspolitisch Interessierte zusammen und möchte den direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Politik stärken.
