Die MIT Niedersachsen begrüßt den Entwurf von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zur Entlastung der Landwirtschaft um jährlich rund 61 Millionen Euro als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Die geplanten Maßnahmen zeigen, dass es möglich ist, bestehende Vorschriften zu hinterfragen und landwirtschaftliche Betriebe spürbar von unnötigem Verwaltungsaufwand zu entlasten.
„Unsere Landwirte müssen sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können, statt immer mehr Zeit mit Dokumentations- und Nachweispflichten zu verbringen. Dass beispielsweise die Nachweispflichten bei Tierarzneimitteln entfallen und das Papier-Stammdatenblatt für Rinder abgeschafft werden soll, begrüßen wir ausdrücklich“, erklärt Ellen Keck-Wolterding, Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der MIT Niedersachsen.
Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil unseres Mittelstands. Sie sichert die regionale Lebensmittelversorgung, schafft Arbeitsplätze und trägt maßgeblich zur Wertschöpfung im ländlichen Raum bei. Gleichzeitig stehen die Betriebe vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Jede unnötige Vorschrift schränkt ihre unternehmerischen Möglichkeiten weiter ein.
„Der vorgelegte Entwurf ist ein positives Signal. Entscheidend ist jetzt, dass aus den angekündigten Erleichterungen konkrete Verbesserungen auf unseren Höfen werden. Wir brauchen einen konsequenten Bürokratierückbau, praxistaugliche Regelungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Dabei müssen Tiergesundheit, Tierschutz und Verbraucherschutz selbstverständlich gewährleistet bleiben“, so Keck-Wolterding.
„Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für die Arbeit auf dem Hof, mehr unternehmerische Freiheit und bessere Perspektiven für unsere Landwirtschaft. Der Entwurf ist ein wichtiger Anfang, dem weitere Schritte folgen müssen“, betont Keck-Wolterding abschließend.
