Hannover, 14. Januar 2026 - Zu Jahresbeginn gibt es mehr Anlass zur Zuversicht als noch vor einem Jahr. Nach zwei Jahren der Schrumpfung konnte die Wirtschaftsleistung 2025 wieder zaghaft zulegen. Die Produktion zieht leicht an, Auftragsbücher füllen sich langsam und die Arbeitslosenquote bleibt im Rahmen. Auch im Mittelstand wächst der Mut: Mehr Unternehmen investieren wieder am Standort Deutschland.
Doch bei aller Hoffnung bleibt die Lage angespannt – insbesondere für KMU. So viele Insolvenzen gab es seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders betroffen: kleine Unternehmen und die Industrie. Alarmierend ist die steigende Zahl der Betriebe, die still und leise aufgeben.
Die Ursachen sind bekannt und ungelöst:
- Überregulierung - Steigende Kosten für Arbeit, Material und Energie - Anhaltender Fachkräftemangel
Kein Wunder also, dass die Stimmung im Mittelstand zum Jahreswechsel im Keller bleibt – trotz anziehender Wachstumsprognosen für 2026. Jetzt ist die Politik gefragt:
Bürokratie abbauen, Steuern senken, Energiekosten runter, Reformen bündeln und Marktkräfte entfesseln. Steuererhöhungsgedanken (Erbschaftssteuer) sind Gift.
Holger Bormann, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Niedersachsen: "Deutschland braucht wieder Tempo, Zuversicht und unternehmerische Freiheit."
