Wie weit ist der Ausbau des Wasserstoff-Kernnetzes in Niedersachsen? Welche Rolle spielt dabei das bestehende Erdgasnetz? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Mittagsgesprächs des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU-Landtagsfraktion und der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Niedersachsen mit Anke Alvermann-Schuler von der Gasunie Energie Development GmbH.
Vor Gästen stellte die Gasunie ihre Planungen für den Umbau und Ausbau der Gas- und Wasserstoffinfrastruktur vor. Das Unternehmen betreibt in Deutschland ein rund 4.700 Kilometer langes Fernleitungsnetz und zählt zu den führenden Akteuren beim Aufbau der europäischen Wasserstoffwirtschaft.
Vorgestellt wurden unter anderem die Projekte „Hyperlink 1 und 2“ sowie neue Leitungsabschnitte zwischen Peine und Hallendorf sowie Achim und Lehringen. Durch die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen und gezielte Neubauten soll ein leistungsfähiges Wasserstoffnetz entstehen, das Industrie und Wirtschaft künftig zuverlässig versorgt.
„Für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen ist eine sichere und bezahlbare Energieversorgung von zentraler Bedeutung. Der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes ist ein wichtiger Schritt, um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz miteinander zu verbinden“, erklärte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Ulf Thiele MdL.
In der Diskussion wurde deutlich, dass Niedersachsen aufgrund seiner bestehenden Infrastruktur und seiner zentralen Lage beste Voraussetzungen besitzt, eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland einzunehmen.
